Gepflegtes Einfamilienhaus mit kleiner Halle!

 23847 Rethwisch
340000
 Kauf 115 m²Wohnfläche Bäder 3Zimmer 961 m²Grundstück Login

Objektbeschreibung

23847, Rethwisch – gepflegtes Einfamilienhaus mit kleiner Halle!
Baujahr 1960, Grundstückegröße 961 m², Wohnfläche ca. 115 m², 3 Zimmer..

Erdgeschoss (ca. 77 m²): Wohnzimmer mit Essbereich, Küche, Vollbad/WC, Diele, Veranda.

Dachgeschoss (ca. 38 m²): 2 Zimmer, Duschbad/WC, Vorraum.

Keller: Das Haus ist mit 3 Räumen teilunterkellert; Außentreppe vorhanden.

Halle: die Halle bietet Platz für 4 bis 5 Fahrzeuge und ist ideal als Abstellplatz für Oldtimer. An die Halle ist ein kleiner Wintergarten angebaut, der eventuell auch als Büro für die Halle genutzt werden kann.

Der Garten ist mit kleinen Bäumen, Ziersträuchern, Rasen und Blumenbeeten sehr schön angelegt. Vom Garten blicken Sie auf die dahinter liegenden Felder.

sonstiges: gepflegte Holz-ISO-Fenster, Gaszentralheizung mit Warmwasser.

Energiebedarfsausweis, Endenergiebedarf: 137,9 kWh (m²+a), Energieeffizienzklasse E, Energieträger: Gas, Baujahr Heizung: 2013; Warmwasser enthalten, Ausweis gültig bis: 30.05. 2028..

Kaufpreis: EUR 340.000,– zzgl. 5,95 % Nachweis- und/oder Vermittlungsprovision
Übergabe: kann kurzfristig erfolgen
Objekt-Nr.: 5799

Lage

Geografie:
Die Gemeinde Rethwisch besteht aus den sieben Ortsteilen Rethwischdorf, Steensrade, Frauenholz, Tralauerholz, Altenweide, Klein Boden und Treuholz.

Geschichte:
Rethwisch wurde im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Der Name Rethwisch, früher auch Redewisch, bedeutet Schilfwiese (red=Schilf, wisch=Wiese).

1442 war der Ritter Hermann von Wyersrode Besitzer des Ortes, der später Mathias von Ratlow gehörte und noch später in kirchlichen Besitz überging. Die Lübecker Kirche verkaufte Rethwisch an das Stift von Ratzeburg, das es nach kurzer Zeit an Sievert von Heest weiterveräußerte. Rethwisch blieb etwa 100 Jahre im Besitz derer von Heest, bis Anna von Heest das Dorf 1616 für 70.000 Taler an Johann den Jüngeren (15451622), den ersten Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg, verkaufte.

Johann der Jüngere vererbte Rethwisch zusammen mit anderen Teilen des Herzogtums an seinen Sohn Herzog Joachim Ernst, den Gründer der Seitenlinie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön. Joachim Ernst überließ den Ort seiner Schwester Eleonora, die in einer Wiesenniederung ein Fachwerk-Herrenhaus errichtete. Nach deren Tod 1669 ging der Besitz an Joachim Ernst zurück. Nach dessen Tod zwei Jahre später wurde das Herrschaftsgebiet Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön unter den Söhnen von Joachim Ernst weiter aufgeteilt. Rethwisch ging an Herzog Joachim Ernst II. (16371700), den drittgeborenen Sohn. Dieser ließ das von Eleonore gebaute Herrenhaus abreißen und erbaute ein Schloss aus Stein, das 1699 fertiggestellt wurde. Rethwisch war nun Residenzstadt des Kleinherzogtums Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön-Rethwisch geworden. Die Nachfolge von Joachim Ernst II. trat dessen Sohn Herzog Johann Ernst Ferdinand (16841729) an.

Da Johann Ernst Ferdinand ohne lebende Nachkommen starb, fiel Rethwisch an die Plöner Stammlinie zurück und wurde von einem Herzogtum auf ein Amt zurückgestuft. Das Schloss wurde von den neuen Herren als Münzstätte (Münze zu Rethwisch) genutzt.

Nach dem Aussterben auch der Linie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön übernahm 1761 absprachegemäß der dänische König Friedrich V. das Teilherzogtum und damit auch Rethwisch. Als 1773 die Leibeigenschaft aufgehoben wurde, wurde das Gut Rethwisch in Parzellen aufgeteilt. Das Schloss wurde im Jahr 1785 abgerissen, da es im dänischen Gesamtstaat keinen Bedarf an vielen Residenzen gab. Der Betrieb der Münze war bereits einige Jahre vorher eingestellt worden.

Als Spur der Geschichte als herzogliche Residenzstadt ist das heute zur benachbarten Stadt Bad Oldesloe gehörende Gut Rethwischhof in Rethwischfeld anzusehen. Gut Rethwischhof wurde zwar erst 1780 erbaut; es handelt sich jedoch um das ehemalige Vorwerk des Schlosses.[2]

Der Ortsteil Frauenholz war ursprünglich ein Kirchliches Gut, das von 1170 bis 1849 der Marienkirche in Lübeck gehörte und ein sog. Lübsches Stadtstiftsdorf war. Damit verblieb die Landeshoheit bei Holstein, obwohl die wirtschaftlichen Nutzungsrechte in Lübeck lagen. 1889 wurde der Gutsbezirk dem Amtsbezirk Rethwisch zugeschlagen. Bei der Auflösung der Gutsbezirke wurde Frauenholz 1928 nach Rethwisch eingemeindet.

Klein Boden, in älteren Quellen auch Rethwischer Boden genannt, entstand gemeinsam mit Groß Boden unter der Bezeichnung Boden auf dem Gebiet des wüst gefallenen Ortes und Kirchspiels Schönenborn. Es gehörte zum alten landesherrlichen Amt Steinhorst. 1672 kam Klein Boden zum landesherrlichen Amt Rethwisch, während Groß Boden bei Steinhorst (heute Kreis Herzogtum Lauenburg) verblieb, so dass fortan zwei Orte bestanden.

Mit Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen wurde das Dorf 1867 dem neu gegründeten Kreis Stormarn zugeordnet und bei Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 in den Amtsbezirk Rethwisch eingegliedert. Ab 1900 entwickelte sich in Klein Boden die Zigarrenproduktion in Heimarbeit. 1928 erfolgte gemeinsam mit den Gutsbezirken Frauenholz und Tralauerholz die Eingemeindung nach Rethwisch. Klein Boden hatte damals 77 Einwohner.

Verkehr:
Rethwisch liegt verkehrsgünstig zur Autobahn A1 (Hamburg – Lübeck) sowie zur Bundesstraße 208 (Bad Oldesloe – Ratzeburg). Alle Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte sowie ein Krankenhaus finden Sie in der Kreisstadt Bad Oldesloe.

Info

HINWEIS:
Die in den Grundrissen eingezeichnete Möblierung ist im Lieferumfang nicht enthalten und nicht Vertragsbestandteil. Sie stellt lediglich einen Einrichtungsvorschlag dar. Garantien werden nicht abgegeben. Die Anordnung der Sanitärobjekte in den Grundrissen kann von der tatsächlichen abweichen.
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HORST GIBBESCH

Gasheizung

Energiebedarfsausweis

Ausstelldatum: 31.05.2018
Gültig bis: 30.05.2028
Baujahr: 1960
Primärenergieträger: Erdgas
Energie­effizienz­klasse: E
Endenergie­bedarf: 137.9 kWh/(m²·a)
Mit Warmwasser: ja

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